Damen 2: Verdienter Auswärtssieg nach holprigem Start!

21.09.2019 Südbadenliga: SG Baden-Baden/Sandweier – HSG Freiburg 2 28:34 (14:15).

Am Samstag starteten die Damen 2 der HSG Freiburg zu ihrem ersten Auswärtsspiel der neuen Saison bei SG Baden-Baden/Sandweier.

Etwas ersatzgeschwächt wurde die Reise angetreten, aber trotz allem wollte man dieses Spiel um jeden Preis gewinnen und weitere zwei Punkte in der noch jungen Saison ergattern. Dementsprechend nahm man sich schon vor dem Spiel viel vor und so waren sich alle einig, dass man schon mit dem Aufwärmen das gleiche Feuer und die gleichen Emotionen an den Tag legen musste, wie im vergangen Heimspiel, damit man als Sieger vom Feld gehen wird.

Leider wurde dies zu Beginn nicht umgesetzt, man startete schwach, die Abwehr stand im Vergleich zum Spiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach 2 viel zu weit auseinander, der letzte Schritt wurde ein ums andere Mal nicht gemacht und so lud man den Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein. Im Angriff fehlte ebenfalls die letzte Konsequenz und nach 8 technischen Fehlern und Fehlwürfen sah sich das Trainergespann Disch/Intraschak genötigt, bereits in der 8 Spielminute beim Stand von 6:3 für die Heimmannschaft die Auszeit zu nehmen, um ihr Team wachzurütteln. 

Diese Maßnahme sollte langsam Wirkung zeigen und so kämpften sich die Damen 2 langsam aber sicher heran und konnten durch den Treffer zum 12:12 in der 24. Minute von Johanna Chaumet das erste Mal ausgleichen. 

Nachdem Alina Majcen, an diesem Tag beste Freiburger Schützin (9/4) zwei 7m sicher verwandeln konnte, legte Youngster Antonia Krebs noch einen oben drauf und erzielte wenige Sekunden vor Ablauf der ersten Hälfte die erste Freiburger Führung an diesem Tag (14:15), welche auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr abgegeben wurde.

In der Pause appellierte Trainerin Kathrin Disch, dass dieses Spiel heute nur über die Abwehr und Emotionen gewonnen werden kann und man nach Ballgewinnen schneller umschalten muss, um einfache Tore in der ersten und zweiten Welle erzielen zu können. 

Diesen Appell hatten sich die Freiburger Damen wohl zu Herzen genommen. Nach der Pause starteten sie furios, die Abwehr stand nun deutlich sicherer, man zwang die Gegner zu schlechten Wurfpositionen und auch Torhüterin Artina Jusaj konnte sich nun immer häufiger auszeichnen. 

Das Tempospiel nahm immer mehr Fahrt auf und häufig reichte es schon, wenn der Ball mit hoher Geschwindigkeit vorgetragen wurde, um die besagten „einfachen“ Tore zu erzielen, was vor allem Luci Villavicencio für sich zu nutzen wusste. Der Grundstein zum, am Ende ungefährdeten Sieg, war gelegt. In den ersten 15 Minuten nach der Halbzeit kassierte das Team nur 5 Gegentore, traf selbst aber 12 Mal und konnte den Gegner somit vorentscheidend distanzieren. 

Auch die weiteren Maßnahmen des gegnerischen Trainers z.B. mit einer doppelten Manndeckung zu agieren, funktionierten nicht, da die übrigen HSG-Spielerinnen den nun gebotenen Platz im 4 gegen 4 durch ihre Schnelligkeit immer wieder nutzen konnten und spätestens als „Aushilfskraft“ Carmen Makki im Tor einen 7m entschärfen konnte, war die Messe gelesen und die Freiburgerinnen konnten mit 34:28 den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren. 

Einziger Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Ali Kunder, die sich in der letzten Spielminute unglücklich das Knie verdrehte. Am kommenden Sonntag, den 29.09.19 steht für die Damen 2 der HSG Freiburg schon das nächste Heimspiel gegen den BWOL Absteiger SV Allensbach 2 auf dem Programm. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Gerhard-Graf-Sporthalle und über lautstarke Unterstützung würde sich das Team sehr freuen, damit hoffentlich der nächste Sieg eingefahren werden kann.

(Bericht: Kathrin Disch)