Damen 3: Lange Fahrt und keine Punkte

21.09.2019 Landesliga Süd: HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – HSG Freiburg 32:25 (16:13).

Holpriger Saisonstart am Bodensee. Zum Saisonstart in die Landesliga Süd ging es für die Damen 3 der HSG Freiburg vergangenen Samstag an den Bodensee zur HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

Trotz dezimiertem Kader war die Stimmung bei den 11 Spielerinnen von Trainerin Mel Fanz auf der sonnigen Fahrt Richtung Süden durchweg positiv. Nach einer langen Vorbereitung, die gefühlte 1 Mio. Treppenstufen rauf und runter beinhaltet hatte, war die Mannschaft heiß drauf endlich wieder in die Saison zu starten. Um dem möglichen Verkehrschaos in der Freiburger Innenstadt aufgrund des SC-Spiels zu entgehen, startete die kleine Autokolonne bereits zur Mittagszeit. Mit reichlich Zeit bis zum Anpfiff trafen die Spielerinnen in Mimmenhausen an der Halle ein und wussten diese mit einem ausgiebigen Spaziergang und stärkendem Pick-Nick am nahegelegenen Badesee zu nutzen. So gut vorbereitet und fokussiert auf das Spiel ging es endlich in die Halle zum Umziehen.

Ein Spiel lag vor der Mannschaft, das jede einzelne der 11 Spielerinnen kräftemäßig bis aufs Letzte fordern würde. Spielertrainerin Mel schärfte Ihrem Team ein von Anfang an wach und konzentriert zu spielen und den Gegnerinnen der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen vor allem in der Abwehr zu zeigen, dass heute Gegenwehr zu erwarten ist.

Die ersten Minuten des Spiels dominierten die Gastgeberinnen, doch langsam fanden auch die Damen der HSG Freiburg ihren Weg ins Spiel und konnten in der 7. Minute mit einem 4:3 die Führung übernehmen. Diese konnten die Freiburgerinnen bis zur 19. Minute halten. Top-Torschützin in diesem Spiel der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen Nicole Hesse drehte mit ihrem Tor den Spieß herum, zum 11:10 für die Gastgeberinnen. Die Konzentration der Freiburgerinnen ließ nach, sodass zu einfache Gegentore fielen. Mit einem 13:16 Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Mit der Leistung ihrer Mannschaft im Großen und Ganzen einigermaßen zufrieden motivierte Trainerin Mel ihre Spielerinnen den Kopf nicht hängen zu lassen und das konsequent zu spielen, was in der Vorbereitung trainiert wurde. Ein 3-Tore-Rückstand war in diesem Spiel durchaus noch aufzuholen.

Hoch motiviert und positiv gestimmt ging es zurück auf Spielfeld, doch trotz vollen Einsatzes gelang es Spielerinnen der HSG Freiburg 3 nicht mehr die Führung zu erlangen. Die Absprachen in der Abwehr stimmten nicht, sodass unnötige Lücken entstanden, die die Gegnerinnen mit Gegentoren sofort bestraften. Weiter gelang es nicht die Unstimmigkeiten und technischen Fehler der Gastgeberinnen zu unserem Vorteil zu nutzen. Trotzdem kämpfte die Mannschaft der HSG Freiburg bis zum Schlusspfiff. Der sehr deutliche Endstand von 25:32 fällt für die HSG Freiburg enttäuschend aus, da in diesem Spiel mehr drin gewesen wäre.

Doch – hätte, hätte, hätte, Fahrradkette! Jetzt heißt es nach vorne schauen und die nächsten 2 Wochen im Training voll ausnutzen, um für das Spiel gegen den ESV Freiburg gerüstet zu sein. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung von der Tribüne am Sonntag den 06. Oktober um 15:45 Uhr in der Wentzingerhalle am Seepark.

Für die HSG Freiburg spielten:

Tamara Oettlin (Tor), Julia Barkowski, Lorena Hassler (1), Melanie Fanz (A), Sophie Stark (3), Marili Wollgarten (4), Nicole Hörrmann (1), Hannah Mandery (2), Rebecca Schmidt (1), Yara Schweizer (4), Carmen Martin (9)

(Bericht: Marili Wollgarten)