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Damen 1: Großer Kampf bleibt unbelohnt

10.04.2017

08.04.2017 3. Liga: HCD Gröbenzell – HSG Freiburg 21:19 (10:11). Die HSG Freiburg ist haarscharf daran vorbei geschrammt, in der Rückrunde auch den vierten „Großen“ der Liga zu schlagen. Beim Tabellenzweiten Gröbenzell lag man zur Pause mit 12:11 vorn, musste sich am Ende aber noch mit 19:21 geschlagen geben.

Die Freiburgerinnen starteten nach 3-wöchiger Pause sehr stark in die Begegnung. Angelika Makelko erzielte per Schlagwurf den ersten Treffer und legte dank bärenstarker Vorbereitung von Lena Fischer gleich nach: Nachdem die HSG-Torhüterin zunächst überragend gegen die völlig freistehende Kreisläuferin pariert hatte, schickte sie Torschützin Makelko mit einem Traumpass auf die Reise, die den Gegenstosspass trotz Gegnerkontakts kontrollieren und zum 2:0 verwerten konnte.
Und Fischer blieb über die gesamte Spieldauer der dominante Name: Bei Gröbenzell wurde immer wieder Kreisläuferin Aline gesucht und gefunden, auf HSG-Seite glänzte Lena mit zahlreichen Paraden, darunter mehrere Tempogegenstösse, freie Würfe aus der Nahwurfzone und zwei Siebenmeter gegen ihre Namensvetterin.
Die Gastgeberinnen drückten mächtig aufs Tempo, liefen reihenweise Konter, 2. Welle und Schnelle Mitte, aber so hoch wie die Geschwindigkeit war auch die Fehlerquote. Diese Schwächen im Abschluss nutzten die Freiburgerinnen, um ihre Führung zu verteidigen – bis zu drei Treffern betrug zwischenzeitlich der Vorsprung (10:7, 20. Min). In den letzten zehn Minuten vor der Pause nahm Gröbenzells Toptorjägerin Vera Balk das Heft des Handelns in die Hand und stellte mit vier Treffern den Ausgleich her (11:11, 29. Min). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Nadine Czok per Siebenmeter, den Youngster Katrin Strub durch eine herrliche Drehung auf Rechtsaussen herausgeholt hatte.
Den ersten Treffer in Durchgang zwei erzielten trotz Unterzahlspiels die Gastgeberinnen, ehe die HSG mit einem Hattrick durch Alica Burgert, Anna Gempp und Nadine Czok wieder auf drei Tore enteilen konnte (15:12, 35. Min). Jetzt folgte allerdings die schwächste Phase der Freiburgerinnen. Zwei überhastete Würfe, drei technische Fehler und kurzzeitige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr resultierten in fünf Gegentoren, verbunden mit dem ersten Rückstand des Spiels (15:17, 43. Min).
Dann ein schöner Moment: Nach langer Verletzungspause betrat Carolin Spinner erstmals in dieser Saison das Spielfeld, um einen Siebenmeter zu werfen. Die junge Rückraumspielerin verwandelte sicher, ihr Treffer wurde aber zum Erstaunen aller abgepfiffen (auch nach Ansicht der Bilder ist diese Entscheidung der ansonsten gut und unauffällig agierenden Schiedsrichter nicht nachzuvollziehen – Für uns war es dein erstes Saisontor, Caro! ). Durch eine Co-Produktion von Angelika Makelko und Nadine Czok sowie einen Siebenmeter, herausgeholt durch Tessa Fischer am Kreis, konnte die HSG aber wenig später wieder ausgleichen.
Bis in die Schlussminute stand die Partie auf Messers Schneide, beide Mannschaften hatten sich mit aufopferungsvollem Kampf Punkte verdient. Am Ende hatte Gröbenzell das Quäntchen Glück und nutzte vierzig Sekunden vor dem Abpfiff einen weiteren Tempogegenstoss zum entscheidenden 21:19. Freiburg traf im Gegenzug nur den Pfosten, damit war die Partie „durch“.
Auf Freiburger Seite wich die Enttäuschung aber recht schnell dem Stolz über die gezeigte Leistung. Das Team, das seit Wochen personell auf dem Zahnfleisch geht, hat erneut grosses Herz, Kampfgeist und Talent bewiesen und dem Tabellenzweiten alles abverlangt. Nun stehen für die Mädels noch zwei Partien auf dem Programm: Am 22.04. geht es im letzten Heimspiel der Saison gegen den ESV Regensburg und zum Abschluss tritt die HSG am 29.04. bei der HSG Pforzheim an.

Für die HSG Freiburg spielten:
Lena Fischer, Debora D’Arca; Angelika Makelko (5), Anna Gempp (3), Jessica Peter, Tessa Fischer, Hannah Person, Katrin Strub, Alica Burgert (2), Nadine Czok (9/4), Carolin Spinner.

Beste Torschützinnen HCD Gröbenzell: Aline Fischer (6), Vera Balk (6), Sina Fischer (4).

Siebenmeter: HCD 1/3, HSG 4/6
Zeitstrafen: HCD 2, HSG 3


(Von: Antje Matschenz) | 10.04.2017, 23:35

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