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Damen 1: Das war nix - letztes Saisonspiel verloren

24.04.2017

22.04.2017 3. Liga: HSG Freiburg - ESV 1927 Regensburg 21:28. Gegen akut abstiegsbedrohte Regensburgerinnen hatte die HSG Freiburg über die komplette Spielzeit das Nachsehen. Die von unzähligen Ausfällen geplagte Mannschaft unterlag am Ende zurecht, wenn auch zu hoch mit 21:28.

Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Saisonabschluss waren dabei alles andere als gut. Da mit Anna Gempp eine weitere Spielerin ausfiel, streifte sich HSG-Urgestein Tanja Papke noch einmal das 3. Liga-Trikot über, um im Notfall einzuspringen. Glücklicherweise trat der personelle Notstand letztendlich nicht ein, das war an diesem Abend aber eine der wenigen guten Nachrichten.
Die Gäste, die kurz vor dem Anpfiff vom Sieg des direkten Abstiegskonkurrenten Birkenau erfahren hatten und dadurch sozusagen zum Siegen verdammt waren, agierten von der ersten bis zur letzten Minute so, wie es für den Klassenerhalt nötig ist: Regensburg war bissig, packte in der Abwehr kräftig zu, verliess sich aber nicht nur auf den Kampf, sondern setzte auch spielerische Akzente. Insbesondere Linkshänderin Franziska Peter zeigte, warum sie kürzlich erstmals zu einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft eingeladen wurde. Sie war ein stetiger Unruheherd und auch mit einer zwischenzeitlichen Manndeckung nicht auszuschalten – am Ende hatte sie 12 Treffer auf ihrem Konto.
Während Regensburg in allen Mannschaftsteilen nahe am Optimum agierte, passte auf Freiburger Seite an diesem Abend nicht viel zusammen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff war man meilenweit von der eigenen Bestform entfernt und lief ab der 10. Minute einem teils beträchtlichen Rückstand hinterher. Dabei bekam man auf die Achse aus Peter, Kreisläuferin Lisa Haberkorn und der Halblinken Lavinia Albescu viel zu selten den gewünschten Zugriff – das Trio erzielte zusammen elf der ersten zwölf Regensburger Treffer.
Da der Freiburger Angriff um die drei Toptorjägerinnen Nadine Czok, Angelika Makelko und Alica Burgert ebenfalls nicht so zündete wie gewohnt, sah man sich nach einem 4:3-Auftakt (8. Min) schon früh einem 5:12-Rückstand gegenüber (23. Min). Bis zur Pause konnte der Abstand zwar auf 9:14 verkürzt werden, die fünf Tore Differenz bedeuteten aber schon eine recht grosse Hypothek.
Nichtsdestotrotz bestanden noch berechtigte Hoffnungen auf eine Wende, konnten die Mädels doch im Laufe der Runde bereits mehrfach hohe Rückstände aufholen. Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es tatsächlich danach aus, als könne die HSG sich noch einmal heranpirschen. Gestützt auf eine aggressivere Abwehr und einige Glanzparaden von Debora D’Arca kamen die Freiburgerinnen schnell auf 11:14 heran und hielten den Abstand bis zur 40. Minute bei drei Toren. Beim 18:22 (52. Min) schien ein Punktgewinn immer noch möglich, doch für eine Aufholjagd fehlte an diesem Abend zu viel, so auch das Glück bei einigen Schiedsrichterentscheidungen.
Regensburg blieb seiner Linie treu, erlaubte sich bis zum Ende kaum Fehler und hatte sich die überlebenswichtigen zwei Punkte durch einen 21:28-Auswärtssieg redlich verdient. Der HSG war dennoch ein riesiger Applaus des Publikums gewiss, der nicht nur den Helfern rund ums Team sowie den in den Handballruhestand verabschiedeten Spielerinnen Laura Frank und Antje Matschenz galt, sondern dem gesamten Team für eine bemerkenswerte Saison. Die Mädels sind über die Monate sowohl spielerisch als auch persönlich gewachsen und haben sich über weite Strecken der Runde von ihrer besten Seite gezeigt. Am kommenden Samstag geht es zum letzten Spiel nach Pforzheim, ehe die Saison mit der traditionellen Abschlusshütte beendet wird…

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung in der Saison 2016/2017 bedanken und freuen uns schon jetzt auf die neue Runde (aber erstmal auf die wohl verdiente, wenn auch kurze handballfreie Zeit…).

Eure HSG Freiburg – Damen 1

Für die HSG Freiburg spielten:
Steffi Weber, Debora D’Arca; Lile Grbavac (1), Angelika Makelko (4), Jessica Peter (3), Tessa Fischer (1), Hannah Person, Katrin Strub (3), Alica Burgert (4), Nadine Czok (5/2).

Beste Torschützinnen ESV Regensburg: Franziska Peter (12/3), Lisa Haberkorn (5), Lavinia Albescu (4)

Siebenmeter: HSG 2/5, ESV 3/3
Zeitstrafen: HSG 2, ESV 2


(Von: Antje Matschenz) | 24.04.2017, 08:00

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