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Damen 1: Platz 5 gesichert beim letzten Saisonspiel

02.05.2017

29.04.2017 3. Liga: HSG TB/TG Pforzheim – HSG Freiburg 28:31 (14:14). Beim Tabellenletzten HSG Pforzheim lag die HSG Freiburg lange Zeit zurück, ehe das Team die Partie in der Schlussviertelstunde drehte und zum Saisonende einen 31:28-Auswärtserfolg feiern konnte. Durch den Sieg erobert die HSG Platz 5 in der Abschlusstabelle zurück.

Kaum zu glauben, aber die ohnehin schon extrem angespannte Personallage hatte sich kurz vor dem letzten Auswärtsspiel noch einmal verschärft, so dass nur noch sechs Feldspielerinnen plus Torfrau Debora D’Arca einsatzfähig waren. Nach dem Abschlusstraining am Freitag wurde daher kurzerhand bei der Zweiten die "Werbetrommel" gerührt – mit durchschlagendem Erfolg. Sandja Möckel, Elina Werner und Liza Ehret ließen sich nicht lange bitten und sagten ihre Unterstützung zu. Und alle drei hatten maßgeblichen Anteil daran, dass die HSG ihr letztes Spiel siegreich gestalten konnte.
Insbesondere vor der Pause, als die HSG mehrmals mit zwei Treffern im Rückstand lag, überzeugten sie mit tollen Anspielen und Treffsicherheit von Linksaußen (Werner), Rechtsaußen (Ehret) und aus dem Zentrum (Möckel). So gelang bis zum Halbzeitpfiff noch der 14:14-Ausgleich, obwohl die erste Hälfte keine handballerische Glanzleistung darstellte.
Die Freiburgerinnen hatten mit einer 3:3-Deckung begonnen, interpretierten sie aber deutlich offensiver als vom Trainergespann gewünscht. Zudem fehlte auch die letzte Aggressivität, die eine solche Abwehr erfordert. Die Gastgeberinnen nutzten die teils riesigen Lücken – sowohl der Kreis als auch die Rückraumspielerinnen hatten zu Beginn viel zu viel Platz – und hatten nach einer knappen Viertelstunde knapp die Nase vorn.
Freiburg, bei denen Carolin Spinner per Siebenmeter den ersten Treffer der Partie und ihr umjubeltes erstes Saisontor erzielte, hatte auch im Angriff Mühe die richtigen Entscheidungen zu treffen. Weiterspielen oder werfen, 1:1-Situation erkennen und durchziehen – alles wollte nicht so recht klappen. Obwohl Pforzheim den Freiburgerinnen früh durch eine offensive Deckung gegen Nadine Czok große Räume anbot, wusste die HSG den Platz zu selten in Tore umzumünzen, weshalb Trainer Ralf Wiggenhauser zu seiner ersten Auszeit griff (6:7, 13. Min).
Durch eine etwas defensiver agierende Deckung bekam die HSG das Pforzheimer Laufspiel insgesamt besser in den Griff, hatte aber nach wie vor kurze Aussetzer, die die Gastgeberinnen gnadenlos ausnutzten. Glücklicherweise produzierte der Tabellenletzte über die gesamte Spielzeit auch immer wieder leichte technische Fehler, sonst hätten die Freiburgerinnen womöglich höher als nur mit zwei Toren zurückgelegen (12:14, 29. Min). In der Schlussphase der ersten Hälfte brachten Sandja Möckel und Liza Ehret noch einmal frischen Wind ins HSG-Spiel und stellten mit ihren Toren den Ausgleich her.
Tessa Fischer, die im Angriff einige gute und mutige Aktionen hatte, eröffnete den Torreigen im zweiten Durchgang. Angelika Makelko besorgte per Tempogegenstoss den zweiten HSG-Treffer, ehe eine bärenstarke Phase von Pforzheims Luisa Dieckmann begann. Die flinke Linksaussen traf innerhalb von knapp fünf Minuten viermal – von ihrer angestammten Aussenposition, aus dem Gegenstoß und über die Halbposition – und brachte ihr Team damit wieder in Führung (18:19, 39. Min).
Durch zwei Siebenmetertore von Pforzheims Toptorschützin Anika Henschel legten die Gastgeberinnen erneut mit zwei Treffern vor, Carolin Spinner per Strafwurf und Elina Werner per Gegenstoß glichen wieder aus (21:21, 41. Min). Kurz darauf wurde Caro Spinner von der Bank für ihr erstes Feldtor der Saison gefeiert. Nachdem ihr dritter Siebenmeter an den Pfosten geklatscht und sie schon fast wieder Richtung Auswechselzone gesprintet war ("Ralf hat gesagt, ich darf nicht zum Abpraller gehen…"), entschied sie sich doch dafür, um den zurückspringenden Ball zu kämpfen – mit Erfolg, der Nachwurf saß.
Beim Stand von 23:23 meldete sich dann auch Torfrau Debora D’Arca, die bis dato gegen die freien Würfe kaum eine Hand an den Ball bekommen hatte, mit einem starken Reflex gegen Dieckmann zu Wort und ließ in der Schlussviertelstunde weitere wichtige Paraden folgen. Die HSG Freiburg hatte jetzt das Momentum auf ihrer Seite und setzte sich durch Tore von Tessa Fischer, Nadine Czok, Katrin Strub und Angelika Makelko entscheidend auf 30:26 ab (58. Min).
In den letzten zwei Minuten wurde es dann noch einmal vogelwild. Die HSG spielte, als läge sie selbst vier Tore zurück und müsse volles Risiko gehen, um einen Rückstand noch aufzuholen. Drei "gruselige" Ballverluste waren die Folge, aus denen Pforzheim zum Glück kein Kapital schlagen konnte. Kreisläuferin Jessica Peter machte mit ihrem Treffer zum 31:27 endgültig den Deckel drauf und durfte ihre bärenstarke Saison mit dem letzten Freiburger Treffer der Spielzeit 2016/2017 krönen.

Leider wird die Aufsteigerin der Saison die HSG-Familie wohl studienbedingt verlassen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wünschen wir ihr natürlich alles erdenklich Gute für ihre neuen Aufgaben und hoffen, sie bald wieder bei der HSG Freiburg zu sehen!

Für die Freiburgerinnen geht mit dem Auswärtssieg die beste Drittliga-Saison der Vereinsgeschichte zu Ende, die zum dritten Mal in Folge Tabellenplatz 5 bedeutet. Ein Ergebnis, das in Anbetracht der personellen Ausfälle und des extrem jungen Kaders gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann!

Wir wünschen allen Handballfreunden einen schönen Sommer und freuen uns auf die neue Saison!

Für die HSG Freiburg spielten:
Debora D’Arca; Sandja Möckel (1), Liza Ehret (1), Angelika Makelko (7), Elina Werner (2), Jessica Peter (3), Tessa Fischer (3), Katrin Strub (2),Carolin Spinner (3/2), Alica Burgert (3), Nadine Czok (6).

Beste Torschützinnen HSG Pforzheim: Anika Henschel (7/3), Luisa Dieckmann (5).

Siebenmeter: HSG Pforzheim 3/3, HSG Freiburg 2/3
Zeitstrafen: Pforzheim 4, Freiburg 1

Mehr als nur Ersatz (veröffentlicht am Di, 02. Mai 2017 auf badische-zeitung.de)


(Von: Antje Matschenz) | 02.05.2017, 08:00

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