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Herren 1: Steißlingen-Fluch besiegt

04.10.2017

03.10.2017 Landesliga Süd: TuS Steißlingen 2 - HSG Freiburg 27:32 (12:15). Auch am Tag der deutschen Einheit gelang es der HSG Freiburg einen weiteren Sieg einzufahren. Diesmal traf es das 2nd Team des TuS Steißlingen, bei denen die Freiburger „gefühlte 10 Jahre“ nicht mehr gewinnen konnten.

Auch wenn die Leistung sicherlich nicht ganz der gegen Ringsheim entsprach leuchtete am Ende der 60 Minuten ein verdientes 27:32 von der Anzeigetafel.
Die HSGler waren bereits 2 Stunden vor Spielbeginn in Steißlingen angekommen um an einem Feiertag, der durch das späte Auswärtsspiel außer Handball nichts zu bieten hatte, noch eine Halbzeit des BWOL Spiels der ersten Steißlinger Mannschaft anzuschauen. Die Kulisse sollte während des eigenen Spiels nicht ganz so imposant sein, wie die in der BWOL, aber das Spiel, das in vielen Phasen, auch dank umstrittener Schiedsrichter Entscheidungen, aggressiv geführt wurde, wusste daher auch mit den verbliebenen Zuschauern die Emotionen hochkochen zu lassen. Verlassen konnten sich die Herren 1 dabei auf die dagebliebenen Damen 2 Spielerinnen, die nach ihrer Niederlage gegen die Damen 1 des TuS geblieben waren um ihre männlichen Kollegen anzufeuern. Den traurigen Höhepunkt erreichte das Spiel nach nicht einmal 10 Minuten, als Timo Friedrich im Angriff bei einem Zweikampf zuerst ins Gesicht getroffen wurde und dann noch auf den Hinterkopf fiel. Er musste daraufhin lange behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden, wo eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Wann er aus dem Krankenhaus entlassen wird und wann er wieder eingreifen können wird, ist noch unklar.
Auch wenn bei einem so schwerwiegenden Zwischenfall der Handball erst einmal in den Hintergrund rückt, so war dies doch der Grund der Freiburger für ihre Anfahrt an den Bodensee. Es lief wie bereits in den ersten beiden Saisonspielen: Die HSG brauchte einige Anlaufzeit um sich in der Abwehr zu stabilisieren und einen kleinen Rückstand aufzuholen, ehe sie ab dem 6:6 Ausgleich durch Lukas Klein in der 17. Minute die Führung übernahm. Probleme hatten die Breisgauer aber in diesem Spiel mit der schnellen Mitte und der zweiten Phase der Hegauer, die immer wieder durch Rückraumwürfe erfolgreich waren, wenn sich die Abwehr noch nicht geordnet hatte. Dennoch setzten sich die Gäste bis zum Halbzeitgespräch auf 12:15 ab. Max Wachter und Patrick Schweizer schienen auch die richtigen Worte gefunden zu haben und ihre Jungs legten zu Beginn des zweiten Abschnitts los wie die Feuerwehr und zogen bis zum 13:21, das Janosch Sauer per Konter erzielte, in acht Minuten auf acht Tore davon. Dann begannen die Hausherren jedoch ihre Abwehr umzustellen und die Offensive der Freiburger vor Probleme zu stellen. Ob der TuS mit zwei Manndeckungen oder einer offensiven 4-2 Abwehr agierte, die Freiburger machten nun einfache Fehler und das Spiel wurde wieder hektischer und bei 16:22 in der 43. Minute war der Vorsprung nun schon auf die Hälfte geschrumpft. Doch in der folgenden Auszeit die die HSG Bank anberaumt hatte wurden neue Systeme angesagt und der Ball begann wieder zu laufen. Nutznießer der offensiven Deckung wurde nun Dennis Ganter, der ein ums andere Mal auf der Linksaußenposition gefunden wurde und sich mit insgesamt 12 Treffern bei einer herausragenden Quote auf den Spielberichtsbogen eintragen konnte. Das Spiel, welches nun auch wieder ruppiger geworden war, pendelte nun bis zum Ende zwischen einer drei bis sechs Tore Führung der HSG, die diese dann übers Ziel bringen konnte.
Positiv ist aus diesem Spiel mitzunehmen, dass auch eine nicht immer überzeugende Leistung mittlerweile reicht, um ein solches Spiel zu gewinnen.
Ganz anders wird es da am Wochenende aussehen, wenn der ebenfalls noch verlustpunktfreie TuS Oberhausen in der Gerhard-Graf-Halle aufkreuzt. Man könnte dieses Duell der Ungeschlagenen sogar als Spitzenspiel der noch frühen Saison bezeichnen, die Tatsachen, dass die Freiburger sich für ihre zwei Niederlagen aus der Vorsaison werden revanchieren wollen, macht das Spiel daher umso interessanter.

HSG:
Lais(Tor), Buntic(Tor), Sauer(1), Wiggenhauser(1), Stecher(1), Ganter(12/6), Klein(4), Muy(7), Konrad, Friedrich, Motz(3), Franz(3), Leupolz.


(Von: Janosch Sauer) | 04.10.2017, 08:00

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