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Herren 1: Freiburg ringt Oberhausen nieder

11.10.2017

07.10.2017 Landesliga Süd: HSG Freiburg - TuS Oberhausen 21:19 (12:11). Nach einem in der Schlussphase nervenzerreißenden Kampf in der Gerhard-Graf-Halle hat die HSG Freiburg nun auch mit dem TuS Oberhausen einen weiteren in den letzten Jahren unbesiegbaren Gegner mit 21:19 geschlagen und sich damit alleine an die Tabellenspitze der Landesliga Süd gesetzt.

Sieger vom Wochenende: Damen 1 und Herren 1

Aufgrund der Historie gegen den TuS, die letzte Saison das einzige Team waren, das beide Punkte aus der Heimspielstätte der Freiburger entführen konnten und dabei noch weit über 30 Tore erzielten, waren die Hausherren am Samstagabend besonders motiviert es in diesem Jahr besser zu machen und die Punkte zu behalten. Beide Teams waren vor diesem Gipfeltreffen noch ungeschlagen und versessen darauf es auch dabei zu belassen.
Den Beginn des Spiels zu beschreiben würde sich mit allen anderen Spielen der Saison decken, die die Breisgauer bisher abgeliefert haben. Die zum ersten Mal in den neuen roten Heimtrikots spielenden HSGler brauchten wieder einmal etwa 15 Minuten um Zugriff auf das Spiel zu bekommen, welches sich bis dahin als offener Schlagabtausch gestaltet hatte, in welchem die Gastgeber den Gäste Angriff und vor allem Dominik Köbele auf der Mitte nicht in den Griff bekamen und daher mit zwei Toren ins Hintertreffen gerieten.
Diesen Missstand behob Tobias Motz, der in der 23. Minute zum 10:10 ausglich. Die Abwehrreihen standen nun auch deutlich besser, so dass es als das Signal zur Pause ertönte lediglich 12:11 stand und sich nach einer flotten Auftaktphase eine weitere Abwehrschlacht wie schon gegen Ringsheim abzeichnete.
Obwohl bis zur Halbzeit schon wieder einige hochkarätige Chancen vergeben worden waren und die Dreisamtäler auch deutlicher hätten führen können, so war das Ergebnis gerade im Hinblick auf die Historie doch durchaus annehmbar. Insbesondere Clement Martinez, der den Freiburgern in den letzten Spielen jeweils fast im Alleingang den Zahn gezogen hatte war in diesem Spiel bis dato noch kein Faktor gewesen und von Tobias Leupolz, der in der Abwehr einen starken Job machte, egalisiert worden. Nach der Pause begann die Wachter/Schweizer Sieben nun tatsächlich wegzuziehen, da im Angriff nun konsequenter gespielt wurde und das Abwehrbollwerk um Christoph Muy, Jannis Konrad und Simon Stecher nun auch von dem immer besser ins Spiel kommenden Markus Lais im Kasten unterstützt wurde. So konnte man beim 16:12 in der 39. Minute erstmals auf vier Tore davonziehen. Der Vorsprung hätte nun weiter ausgebaut werden müssen, da das Momentum voll und ganz auf Freiburger Seite lag, aber die Chancen erneut nicht genutzt wurden. So vergab Lorenz Franz in den nächsten Minuten zwei Siebenmeter, nachdem auch schon Dennis Ganter an Christian Hilß im Gäste-Tor gescheitert war. Oberhausen wusste sich in dieser Phase nicht anders als durch zunehmende Aggressivität und daraus folgende Strafwürfe und 2 Minuten Strafen zu behelfen, welche von den Hausherren sträflich ungenutzt blieben. So kam es wie es kommen musste und die HSG, die nach einem 7 Meter Tor durch Maik Wiggenhauser in der 48. Minute gefühlte Ewigkeiten kein Tor mehr erzielen konnte, sah sich beim 20:19 durch Dominik Köbele drei Minuten vor Ende in einer vermeidbaren aber daher nicht weniger ungünstigen Situation. Nun richtete es der blanke Einsatz für die Freiburger. Maik Wiggenhauser, der einen Konterpass abfing und Simon Stecher, der das Kreisanspiel zum möglichen Ausgleich verhinderte, bereiteten den Weg für den viel bejubelten Heimsieg, den Rückkehrer Moritz Faßbinder mit dem 21:19 in der Schlusssekunde eintüten konnte.
Am Ende war das Ergebnis leider nicht ganz dem entsprechend was die HSG über 50 Minuten abgeliefert hatte, in denen sie ihren Gegner teilweise komplett dominiert hatten, doch ist ein Sieg nicht hoch genug zu bewerten, da es den Fortschritt zeigt, den die Männer in Rot in dieser Saison gemacht haben. Wäre ein solches Spiel in der letzten Saison vielleicht noch auf eine bittere Punkteteilung hinausgelaufen, so blieben nun beide Punkte im Breisgau und man darf sich Spitzenreiter nennen.

HSG:
Lais ( Tor ), Buntic ( Tor ), Faßbinder ( 2 ), Sauer, Wiggenhauser ( 5/1 ), Stecher, Ganter ( 2 ), Klein, Muy ( 1 ), Konrad, Motz ( 2 ), Franz ( 8/2 ), Leupolz ( 1 ).


(Von: Janosch Sauer) | 11.10.2017, 21:00

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