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Herren 1: Oberhand in dramatischem Derby behalten

19.03.2018

17.03.2018 Landesliga Süd: HU Freiburg - Herren 1 21:22 (11:10). Ein Handballfest und ein unfassbar spannendes Spiel erlebte der Freiburger Handball am vergangenen Samstag in der Zähringer Jahnhalle, die mit 500 Zuschauern komplett besetzt war.

Schon vor Spielbeginn hatten die zahlreichen Anhänger der Handballspielgemeinschaft die Oberhand in Sachen Lautstärke und zwar um einiges deutlicher als ihre Spieler in den folgenden 60 Minuten.
Im Vorhinein war viel über das Derby gesprochen worden und die Spannung am Samstag war bereits eine halbe Stunde vor Spielbeginn, als die Halle sich zu füllen begann, zu spüren. In einer Sache sollten beide Trainer recht behalten. Das Spiel war eng, von beiden Abwehrreihen dominiert und bei einem Ergebnis von 21:22 vor allem für HSG Verhältnisse sehr torarm.
Die Handball Union begann mit einer sehr offensiven Deckung und das Konzept ihre Gäste damit zu überraschen, schien zu Beginn auch tatsächlich aufzugehen. So gestalteten sich die ersten Minuten der harten aber nicht unfair geführten Partie ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Union. Diese konnten dann auch einen knappen Vorsprung von einem Tor mit in die Kabine nehmen. Zu diesem Zeitpunkt konnte Gäste Trainer Max Wachter, der kurz vor Spielbeginn den Ausfall von Timo Friedrich verkraften musste, mit der Leistung seiner Spieler nicht ganz zufrieden sein. Der Ball lief nicht schnell genug durch die Reihen der HSG und der aggressiven Union-Deckung gelang es zu oft den Spielfluss zu unterbinden, wobei auch Eins-gegen-Eins starke Spieler wie Jonathan Müller und Moritz Faßbinder nicht richtig in Schwung kamen.
Dies sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts allerdings ändern, sodass nach dem schnellen Ausgleich durch Maik Wiggenhauser zum 11:11 innerhalb weniger Minuten eine vier Tore Führung zum 11:15 ebenfalls durch den Freiburger Spielmacher von der Anzeigetafel leuchtete. Als die Gäste kurze Zeit später durch einen Doppelschlag von Tobias Motz und Jonathan Müller das Ergebnis aus 12:17 schraubten, schien es kurz so als könne sich die HSG erfolgreich absetzen und eine frühe Vorentscheidung treffen. Dies schien den Hausherren jedoch nicht ganz zu passen und die HUF warf noch einmal alles in die Waagschale und konnte sich wieder Stück für Stück zurück kämpfen. Großen Anteil daran hatten daran zwei Akteure, die im Hinspiel etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren: Die Goalies der Handball Union, von denen Michael Schiffner ein durchgängig starkes Spiel machte und sein Vertreter Fabian Krepper in seiner einzigen Aktion einen Strafwurf durch Dennis Ganter vereiteln konnte. Markus Lais im Tor der HSG stand seinem Gegenüber aber kaum nach, so dass es nicht an ihm lag, dass die Gastgeber in der 53. Minute erneut den Ausgleich erzielten und damit eine Nervenschlacht besonderen Ausmaßes auslösten. In den letzten Minuten wogte das Spiel hin und her, konnte aber kaum noch Tore verzeichnen, sodass das Spiel entscheidende Tor zum 21:22 wiederum durch den in der zweiten Halbzeit erstarkten Jonathan Müller bereits zweieinhalb Minuten vor Schluss fiel. Etwas Nervosität vor der Kulisse und der Tragweite des Derbys schien die letzten Minuten zu prägen, sodass im Endeffekt technische Fehler das Spiel zu Gunsten der HSG entschieden, die sich unter dem Strich weniger davon leistete und auch im Angesicht einer am oberen Limit spielenden und bis zum Umfallen kämpfenden Handball Union ihre Abgezocktheit nie verlor und so das Drama von Zähringen leistungsgerecht für sich entscheiden konnten.
So konnten die Mannen aus Freiburg Mitte auch das zweite Derby, das alles hielt was es versprochen hatte, mit einer ausgedehnten Dankesrunde an ihre zahlreichen und lautstarken Fans beenden, die dem Spiel einen mehr als würdigen Rahmen verschafft hatten.
Mit dem zeitgleichen Sieg des TuS Oberhausen gegen Verfolger Wolfach benötigt die Wachter Sieben nun aus den letzten sechs Spielen vier Siege um die Meisterschaft perfekt zu machen.

HSG: Lais (Tor), Kneißl (Tor), Faßbinder (1), Wiggenhauser (4), Stecher, Ganter (2/2), Klein (2), Muy (3), Kirchner (1), Konrad (1), Dell´ Aquilla (1), Motz (3), Müller (4), Leupolz.


(Von: Janosch Sauer) | 19.03.2018, 08:00

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