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weibl. B: Für Baden-Württemberg-Oberliga qualifiziert!

06.07.2018

30.06.2018 Geschafft! B-Mädchen der HSG Freiburg qualifizieren sich für Baden-Württemberg-Oberliga! Am vergangenen Wochenende hat sich die weibliche B-Jugend der HSG Freiburg ihren Traum von der Baden-Württemberg-Oberliga erfüllt.

Beim entscheidenden Qualifikationsturnier trafen die talentierten Handballerinnen auf den badischen Vertreter WSG Neuenbürg/Pforzheim und die beiden württembergischen Bundesliga-Nachwuchsteams des VfL Waiblingen und TuS Metzingen.
Im Modus Jeder gegen Jeden wurden in der Metzinger Öschhalle zwei Teilnehmer für die höchste Spielklasse des Landes ermittelt. Dass die Freiburgerinnen bei tropischen Temperaturen schon nach den ersten beiden Partien das Ticket für die BWOL gebucht hatten, löste bei Mannschaft, Trainerteam und dem gesamten Verein einen Riesenjubel aus.
Mit nur neun Spielerinnen angereist – der Kader war unter anderem durch die Spanienreise von einigen SHV-Auswahlspielerinnen geschrumpft – war die Erwartungshaltung der Mannschaft vor dem Entscheidungsturnier relativ gering, aber man merkte den Mädels vor der ersten Partie gegen Neuenbürg/Pforzheim an, dass sie alles in die Waagschale werfen wollten, um den für die Qualifikation benötigten zweiten Platz zu erreichen. Voll fokussiert ging das Team zu Werke und erwischte einen guten Start. Zwar ging der erste Treffer der Partie auf das Konto des Gegners, doch anschließend drückte die HSG dem Spiel ihren Stempel auf. Vor allem Maike Pieper sorgte für mächtig Wirbel und war in der ersten Hälfte – wenn überhaupt – nur durch Fouls zu stoppen. Eva Linkesch präsentierte sich treffsicher von der Siebenmeterlinie und auch die beiden Außen Ronja Rössel und Nia Lebrecht nutzten ihre Wurfchancen. Durch die Umstellung der Abwehr von einer offensiven 3:2:1 auf eine defensivere 6:0-Verteidigung bekam man auch das gegnerische Kreisläuferspiel besser in den Griff, Torhüterin Artina Jusaj fischte einige Würfe und so hatten sich die Mädels nach einer knappen Viertelstunde einen 5-Tore-Vorsprung erspielt. Beim Stand von 13:9 ging es zur Abkühlung in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel kam die WSG Neuenbürg/Pforzheim mit einer nicht ganz überraschenden Maßnahme zurück aufs Feld: Der Gegner hatte sich für eine Manndeckung gegen die bis dahin auffälligste HSG-Akteurin Maike Pieper entschieden. Die neuen Räume wusste jedoch Spielmacherin Vera Linkesch zu nutzen und schraubte die Führung kurz nach der Pause erneut auf fünf Treffer nach oben. In den folgenden Minuten wackelten die HSG-Mädels allerdings gewaltig. Trotz eines weiterhin gefälligen Angriffsspiels schrumpfte der Vorsprung bedenklich, weil Pforzheims Jugendnationaltorhüterin Claire Bäcker jetzt zu einem echten Faktor wurde und durch ihre Paraden maßgeblich zum 16:16-Ausgleich beitrug. Die HSG reagierte mit einer Auszeit und stoppte damit den gegnerischen Lauf. Unaufgeregt, mit Spielwitz und einer verbesserten Wurfeffektivität schafften die Mädels den Umschwung und hatten beim 22:18 durch Yara Schweizer fünf Minuten vor Schluss alle Trümpfe in der Hand. Neuenbürg/Pforzheim setzte alles auf eine Karte, öffnete die Abwehr und suchte im Angriff schnelle Abschlüsse, was die HSG nutzen konnte, um das Endergebnis noch bis auf 26:19 zu erhöhen. Obwohl das Resultat am Ende vielleicht 2-3 Tore zu hoch ausfiel, war es doch bemerkenswert, wie sich das Team aus der schwierigen Phase im zweiten Durchgang befreit hat und so noch zu einem souveränen Auftakterfolg kam.

Da der Bundesliganachwuchs der TuSsies Metzingen im ersten Spiel einen bärenstarken Eindruck hinterlassen hatte, war den Mädels bewusst, dass wohl die zweite Partie gegen den VfL Waiblingen die Entscheidung über die erfolgreiche Qualifikation bringen würde. Auch diesmal erwischte die HSG den besseren Start und ging durch zwei verwandelte Strafwürfe gleich mit 2:0 in Führung. Der Rückraum agierte druckvoll und fand immer wieder die freien Außen, die zu Beginn der Partie allerdings kein glückliches Händchen hatten. Die eingewechselte Antonia Krebs wollte es besser machen, wurde bei ihrer ersten Aktion aber gleich regelwidrig gestoppt und landete unsanft auf der Hüfte, als ihre Gegenspielerin einen Schritt zu spät kam und für das Foul die Rote Karte sah. Mit der Disqualifikation ihrer Kreisläuferin verlor Waiblingen eines ihrer stärksten Angriffsmittel, dafür packte der VfL aber zwei andere Tricks aus, von denen sich die HSG-Abwehr gleich fünfmal düpieren ließ. Dennoch gingen die Mädels auch in dieser Partie mit einer 4-Tore-Führung in die Pause und bauten den Vorsprung nach dem Seitenwechsel sogar noch weiter aus. Zehn Minuten vor Schluss war beim 16:9 so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Leider ließen die Mädels aber in der Folgezeit etwas nach, so dass der Gegner noch einmal Morgenluft witterte. Bis auf drei Tore kam Waiblingen heran, ehe Vera Linkesch mit einem beherzten Schlagwurf die Weichen endgültig auf Sieg stellte (22:18, 38. Min). Mit 24:20 behielten die Mädels die Oberhand und konnten es nach dem Abpfiff wohl selber kaum glauben, was ihnen mit diesem Erfolg gelungen war…

Weil auch Metzingen seine Partien zuvor gewonnen hatte, trafen im letzten Turnierspiel die beiden frischgebackenen Baden-Württemberg-Oberligisten aufeinander. Als klarer Favorit gingen dabei die Gastgeberinnen ins Spiel, die auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen konnten und auch spielerisch den besten Eindruck hinterlassen hatten. Mit Neuzugang Luisa Welle auf der Deckungsspitze versuchte die HSG den Metzinger Angriffswirbel zu bremsen, was im Abwehrverbund auch gut funktionierte. Allerdings gelang es zu Beginn nur selten, die Gastgeberinnen in den Positionsangriff zu zwingen. Freiburger Fehlpässe und Fehlwürfe nutzten die TuSsies, um Tempogegenstöße zu laufen. Die HSG-Mädels hatten dem nur wenig entgegenzusetzen, so dass es schnell 1:4 stand. Doch das Team mobilisierte nochmal alle Kräfte, verbesserte die Angriffseffektivität und das Rückzugsverhalten und zwang den Favoriten beim 6:6 (13. Min) sogar zu einer Auszeit. Bis vier Minuten vor der Pause konnte die HSG das Spiel ausgeglichen gestalten, dann profitierte der Gegner von mehreren leichten Ballverlusten und zog bis auf 7:11 davon. Im zweiten Durchgang schlichen sich weitere Fehler ins Angriffsspiel ein und die dezimierte Mannschaft konnte das Metzinger Tempo nicht mehr mitgehen. Trotz schwindender Kräfte und vieler Positionswechsel ließen sich die Mädels nicht hängen, waren aber unter den gegebenen Umständen letztlich beim 13:24 chancenlos.

Ungeachtet des letzten Resultats hat die Mannschaft eine starke Leistung gezeigt und sich damit ihren Platz unter den zehn besten Teams des Bundeslandes verdient!

Wir gratulieren den TuSsies Metzingen ganz herzlich zum souveränen Turniersieg und unseren Mädels und dem gesamten alten und neuen Trainerteam zur erfolgreichen Quali! Wir freuen uns auf 18 Duelle mit den Top-Teams in Baden-Württemberg! BWOL, wir kommen!!!

Ergebnisse:
TuS Metzingen – VfL Waiblingen 33:10
HSG Freiburg – WSG Neuenbürg/Pforzheim 26:19
TuS Metzingen – WSG Neuenbürg/Pforzheim 28:17
VfL Waiblingen – HSG Freiburg 20:24
WSG Neuenbürg/Pforzheim – VfL Waiblingen 25:21
HSG Freiburg – TuS Metzingen 13:24

Für die HSG Freiburg spielten:
Artina Jusaj (Torwart), Yara Schweizer (4 Tore), Ronja Rössel (8), Antonia Krebs (4), Maike Pieper (14), Vera Linkesch (7), Nia Lebrecht (2), Luisa Welle (4), Eva Linkesch (20/14).


(Von: Antje Matschenz) | 06.07.2018, 08:00

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