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männl. A: Der Wahnsinn geht weiter!

28.05.2019

Hätte jemand den Verantwortlichen der HSG Freiburg vor Beginn der Qualifikation zur A-Jugendbundesliga erzählt, dass man am 1. Juni nach Balingen fahren darf um sich mit den ganz großen Namen des baden-württembergischen und bayrischen Jugendhandballs um die Plätze in der höchsten Spielklasse zu messen, wäre diese Person sicherlich für verrückt erklärt worden, aber genau so kommt es am kommenden Wochenende!

Um diese Runde zu erreichen, machte sich der Tross der HSG am vergangenen Sonntagmorgen um 7 Uhr auf den Weg in den Münchner Vorort Allach. Aufgrund der Gegneranalyse unter der Woche wusste man, dass es gegen die Heimmannschaft aus Allach sehr schwer werden würde etwas Zählbares mitzunehmen und man sich daher voll auf die erste Partie des Tages gegen den letztjährigen Bundesligisten JANO Filder konzentrieren konnte. Diese Einschätzung verstärkte sich nachdem das erste Turnierspiel einen klaren Allacher Sieg über JANO hervorbrachte.
Somit hatten die Jungs aus Freiburg ihr Endspiel um das Weiterkommen gegen JANO Filder. Es wurde die Marschrichtung ausgegeben, von Beginn an aufs Tempo zu drücken und eine sehr aggressive Abwehr zu stellen um immer wieder Ballgewinne zu erzielen, welche in einfache Tore umgewandelt werden sollten.
Gerade zu Beginn der Partie setzen die Jungs der HSG diese Vorgaben perfekt um und konnten somit in der ersten Halbzeit immer wieder ein oder sogar zwei Tore vorlegen. JANO kämpfte sich auf 9:9 zurück und hätte kurz vor der Pause bei eigenem Ballbesitz in Führung gehen können, aber wieder war es die Deckung der HSG die einen Ballgewinn forcierte, den Mario Peric per Tempogegenstoß mit dem Pausenpfiff zum 10:9 verwerten konnte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Mannschaft, dem Trainerteam und den mitgereisten Fans klar, dass hier ein Sieg im Bereich des Möglichen war.
Für JANO stellte diese zweite Halbzeit die letzte Chance aufs Weiterkommen dar und so legten sie nach der Pause los wie die Feuerwehr. Davon zeigten sich die HSGler etwas überrascht, was sich vor allem durch technische Fehler, eine zu passive Abwehr und einfache Fehlwürfe zeigte. Dadurch gelang es JANO Filder zehn Minuten vor dem Ende mit 14:13 in Führung zu gehen, wodurch das Trainerteam der HSG gezwungen war den Rhythmus des Gegners mit einer Auszeit zu unterbrechen.
Diese Auszeit und die gleichzeitige Einwechselung des eigentlich noch für die B-Jugend spielberechtigten Ivan Magdic hatten eine positive Wirkung auf das Spiel der HSG. Gerade Magdic zermürbte in den nächsten Spielminuten durch eine starke Verteidigung die Rückraumspieler des Gegners und konnte sich im eigenen Angriff zweimal als Torschütze auszeichnen, wodurch die HSG eine Minute vor dem Ende wieder mit 19:17 in Führung gehen konnten. JANO musste alles auf eine Karte setzen und stellte in der Abwehr nun eine offene Manndeckung, durch die es auf Seiten der HSG auch zu zwei schnellen Ballverlusten kam, was JANO beim Stand von 19:18 wieder alle Trümpfe in die Hand gab, doch noch etwas Zählbares mitzunehmen.
Wieder war es unbändiger Wille und eine starke Defensivarbeit, die den letzten Ballbesitz von JANO zunichte machte und wieder war es ein Tempogegenstoß zum 20:18 mit dem der Deckel auf die Partie gemacht wurde!
Kämpferisch war es wieder einmal eine Glanzleistung der Jungs aus der Freiburger Mitte, mit der sie sich verdient in die nächste Runde der Bundesligaqualifikation gespielt haben.

Direkt im Anschluss ging es gegen den Gastgeber aus Allach. Trotz der Ausgangssituation, dass beide Teams schon vor Anpfiff das Ticket in die nächste Runde gelöst hatten, wollten die HSGler nochmal alles rein werfen um mit einem noch besseren Gefühl nach Hause fahren zu können. Der TSV Allach war sicherlich der beste Gegner gegen den das Lais/Fassbinder-Team in der bisherigen Qualifikation antreten musste. Dass die Mannschaft am Ende aber mit 14:30 verlor, konnte nicht im Sinne der Trainer und auch der Spieler selbst sein. Zu blutleer war der Auftritt in einem Spiel, in dem es faktisch um nichts mehr ging. In solchen Spielen muss die Mannschaft eine bessere Einstellung finden, um in Zukunft auch aus diesen Partien mit erhobenem Haupt hinaus gehen zu können.
Alles in allem wurde das Ziel des Weiterkommens in die nächste Runde erreicht, wenn auch vor allem spielerisch in beiden Partien noch Luft nach oben war. Dies muss als Chance gesehen werden, sich weiterhin zu verbessern und zeigt deutlich, dass dieses Team noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist. Hoffentlich macht die Mannschaft schon bis zum nächsten Wochenende einen weiteren Entwicklungsschritt, denn für die ein oder andere Überraschung ist die Mannschaft der HSG Freiburg schon immer gut gewesen!


(Von: Markus Lais) | 28.05.2019, 08:00

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