Aktive,  Damen 3

Damen 3: Unentschieden in Meißenheim (20:20)

Am vergangenen Samstag, den 24. Oktober 2026, traf die 3. Frauenmannschaft der HSG Freiburg auswärts auf die HSG Meißenheim/Nonnenweier. Die Partie wurde um 16.00 Uhr in der Sporthalle in Meißenheim angepfiffen.

Die Heimmannschaft kam deutlich besser ins Spiel als die Gäste aus Freiburg: Emelie Regenberg erzielte in der 1. Minute das erste Tor der Partie für die Spielgemeinschaft Meißenheim/Nonnenweier und nach drei Minuten hatte sich ihr Team bereits mit 3:0 abgesetzt. Ab dem schön herausgespielten und von der Freiburgerin Laura Sattler sicher verwandelten Wurf zum 3:1 in der 6. Minute agierten aber auch die Gäste wacher und konnten den Abstand zur Heimmannschaft schrittweise verkürzen. Der Ausgleich gelang, nachdem etwa eine Viertelstunde gespielt war (5:5 in der 14. Minute). Trotzdem behielten die Hausherrinnen in der ersten Halbzeit weiter die Nase vorn, was auch daran lag, dass sie die im Positionsangriff herausgespielte Chancen öfter verwerten konnten als die Freiburgerinnen. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff setzten diese jedoch noch ein Ausrufezeichen: Torhüterin Alisa Faigle hielt in den letzten Sekunden einen Ball und spielte einen Traumpass auf Außenspielerin Carina Brune, die an diesem Nachmittag zum ersten Mal im Freiburg-Trikot auflief und die nicht nur das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin mühelos gewann, sondern auch den Ball sicher zum Anschlusstreffer (11:9) im Meißenheimer Kasten versenkte.

Mit breiter Brust kamen die Freiburgerinnen aus der Kabine zurück und erzielten in Person von Antonia Schlenker zunächst den Anschlusstreffer zum 11:10 (31. Minute) und anschließend den Ausgleichstreffer zum 11:11 (Siebenmeter von Laura Keller in der 33. Minute). Den Meißenheimerinnen muss man zu Gute halten, dass sie sich davon keineswegs aus der Ruhe bringen ließen. Über weite Strecken der zweiten Halbzeit war das sehenswerte Spiel umkämpft. Die Heimmannschaft konnte sich in dieser Phase auf ihre erfahrene Spielmacherin Sarah Berger verlassen, die die Freiburger Abwehr immer weider in Bewegung brachte und die in entscheidenden Momenten auch selbst zum Torwurf kam: Mit insgesamt 6 Treffern an diesem Nachmittag war sie die erfolgreichste Schützin der Gastgeberinnen. Aber auch die von Benjamin Thoma und Laura Keller trainierten Freiburgerinnen zeigten, wie viel in ihnen steckt: Die kompakt stehende Abwehr verteidigte mit viel Biss, im Positionsangriff blieb man meist geduldig und durch ein schnelles Umschaltspiel konnten immer wieder Tempotore erzielt werden. Vier Minuten vor Schluss führten die Freiburgerinnen mit zwei Toren (18:20 in der 56. Minute), gerieten dann aber in Unterzahl unter Druck und mussten in der 60. Minute den Ausgleich zum Endstand von 20:20 hinnehmen.

Obwohl man das Spiel in Meißenheim gern gewonnen hätte, wird der geteilte Punktgewinn beiden Mannschaften, die an diesem Nachmittag engagiert gekämpft und den Zuschauenden eine spannende Partie geboten haben, gerechter. Zufrieden kann die Freiburger HSG jedenfalls mit dem gezeigten Kampfgeist sein sowie mit der Tatsache, dass alle aus dem breit aufgestellten Kader das Ihre beitragen konnten: Beispielhaft für die Qualität der Mannschaft können die vier Spielerinnen stehen, die alle mit jeweils vier Treffern entscheidend am Unentschieden beteiligt waren: die Rückraumspielerinnen Mona Nixdorf, Laura Keller und Yara Eitenbenz sowie Außenspielerin Carina Brune.

Am kommenden Wochenende spielt die HSG wieder einmal daheim: Am Samstag, den 31. Oktober 2026, tritt das Team gegen den HC Karsau an. Anpfiff ist um 14:30 Uhr in der Freiburger Gerhard-Graf-Halle.

Es spielten: Alisa Faigle, Hanna Krug (Tor), Lena Ullrich, Antonia Schlenker (2), Laura Sattler (1), Maike Lahr, Nina Hofmann, Mona Nixdorf (4), Carina Brune (4), Laura Keller (4), Yara Eitenbenz (4) und Frederike Dörr (1)

Zeitstrafen: HSG Meißenheim/Nonnenweier 3 : 3 HSG Freiburg 3